Raw Power – Urgesteine des Hardcore

Photos made by Elena Artioli
Photos made by Elena Artioli

Begriffe wie „Legende“ werden oftmals leichtfertig benutzt. Im Falle von Raw Power ist dieser aber nicht Übertrieben. Seit den frühen 80er Jahren spielen die Italiener, die sich nach einem Song der Stooges benannten, Hardcore Punk und veröffentlichten bereits 1983 ihr erstes Demo und wenige Monate später ihr Debüt „You are the victim“. „Raw Power – Urgesteine des Hardcore“ weiterlesen

Easy Money – Heavy Hardcore aus Mesa/Arizona

OPTIOON 1_FotorEasy Money – leicht verdiente Kohle. Bei so einem Bandnamen könnte man an etwas denken, was sich kommerziell schnell und einfach ausschlachten lässt. Ein sicheres Ding. Etwas für die Masse.
Aber genau das sind Easy Money aus Arizona nicht. Kein Easy Listening. Kein berechenbares Konstrukt für den Mainstream. Eher ein unzähmbares Biest, dass sich auf den Weg macht alles zu zermalmen.
Musikalisch verbinden die Vier Amerikaner einen Bastard aus Hardcore, Thrash, Beatdown, Doom und das Ganze in einem minimalistischen Sound, der die Punk Wurzeln der Band betont. Alles kann passieren, nichts ist vorhersehbar.
Langsame, melodiöse Passagen werden von Knüppelattacken abgelöst, geshoutete Lyrics durch gesungene Parts unterbrochen, vertrackte Riffs treffen auf brutale Breakdowns.

Das klingt vielleicht sehr avantgardistisch und künstlerisch, ist es aber nicht. Easy Money machen trotz allem ehrliche, mega harte Musik, die sich nie zu weit außerhalb der Subkultur bewegt oder abgehoben wirkt.
Erst 2015 gegründet, erschien 2016 die Debut EP „Midas Touch“. War diese noch ziemlich roh und gradlinig, ist der Nachfolger von 2017, die aktuelle EP „Rules of the Game“, ausgereifter und weiter entwickelt. Härte, Melodie, Groove, Wut – da passt einfach alles.
Beide EPs werden jetzt via Beatdown Hardwear als Full Length auf CD und Vinyl veröffentlicht.

In diesem Jahr wird es dann auch dem Publikum in Europa möglich sein, Easy Money live zu sehen.

 

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